Erfindungen und Patente an NRW-Hochschulen

Mit der Science-to-Business NRW Fördermaßnahme "PatentScouts der NRW-Hochschulen" des MIWF NRW ist die Zielsetzung verbunden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - insbesondere in den Lebenswissenschaften - umfassend für das Thema Erfindungen und Patente zu sensibilisieren.

Das innerhalb der Fördermaßnahme ins Leben gerufene Verbundprojekt "PatentScouts Rhein" umfasst die fünf Hochschulen Hochschule Düsseldorf, Universität zu Köln, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Technische Hochschule Köln.

Die Patentbeauftragten beraten Erfinder vor Ort, richten fachspezifische Informations-veranstaltungen aus und unterstützen die Hochschulen konzeptionell bei der Entwicklung ihrer Patent- und Verwertungsstrategien. Langfristiges Ziel ist die Erhöhung von Anzahl und Qualität der Erfindungen an allen NRW-Hochschulen sowie die Stärkung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft durch Förderung der Verwertungsaktivitäten.

Ziele des Verbundprojektes PatentScouts Rhein

Im Verbundprojekt PatentScouts Rhein steht insbesondere die Verbesserung des Informationsstandes der Wissenschaftler hinsichtlich Schutzrechte und deren Verwertung im Vordergrund: Erfinderberatung in den Lebenswissenschaften und technischen Fächern, Durchführung von Informationsveranstaltungen an wissenschaftlichen Einrichtungen, die Vermittlung von Recherchetools, Offensichtlichkeitsprüfungen der Erfindungen sowie statistische Erhebungen zu Schutzrechtsaktivitäten.

An der Schnittstelle zur PROvendis GmbH (Patentverwertungsagentur des Landes NRW) und den Hochschulen werden Wissenschaftler persönlich vor Ort zur Identifizierung patentrelevanter Forschungsergebnisse beraten.

In regelmäßigen Projekttreffen entwickeln die PatentScouts der fünf Hochschulen Konzepte für gemeinsame Veranstaltungen zur Schutzrechtsförderung sowie Vernetzungsstrategien für Wissenschaft und Wirtschaft.